Willkommen in Halchter

Liebe Besucher,

sehr gern stelle ich Ihnen unseren schönen Ortsteil Halchter, dem südlichen Tor der Lessingstadt Wolfenbüttel vor.

Besucher, die das nördliche Harzvorland in Richtung Wolfenbüttel auf der ehemaligen Goslarer Heerstraße durchqueren, werden an der ehemaligen Grenze zwischen dem Königreich Hannover und dem Herzogtum Braunschweig am Bungenstedter Turm in Halchter empfangen. Bekannter als dieses vorgelagerte Gehöft ist sicherlich die dazugehörige Windmühle, die seit Jahren von ehrenamtlichen Helfern gehegt und gepflegt wird und zweimal im Jahr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Landschaftlich begleitet den Besucher zur Linken der Oderwald mit seinen Höhenzügen, während man zur Rechten die Oker in ihrem Bett nur vermuten kann.

Auch wenn eine nahezu durchgängige Besiedlung des Dorfgebietes bereits seit  ca. 5000 v. Chr. durch diverse archäologische Funde belegt ist, findet sich die erste urkundliche Erwähnung von Halchter erst im Jahr 1149. Im Zuge der niedersächsischen Gemeinderefom 1974 erfolgte die Eingemeindung unseres bis dahin selbständigen Dorfes als Ortsteil in die Stadt Wolfenbüttel.

Luftansicht aus Richtung der Kernstadt/ Lindenhalle (aufgenommen 2010)

Luftansicht aus Richtung der Kernstadt/ Lindenhalle (aufgenommen 2010)

Die historische Entwicklung unseres Ortes lässt sich relativ klar an der Bildung von Quartieren im Ortsbild festmachen. Bis zum 19. Jahrhundert lag der Ort nahezu komplett östlich der damaligen Heerstraße, der heutigen Harzburger Straße. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden erste Wohnhäuser auch westlich davon. Dies war der Beginn eines kontinuierlichen Entwicklungsprozesses, der im Jahr 2014 mit dem Abschluss des Neubaugebiets „Südlich Alter Holzweg“ sein vorläufiges Ende fand.

Das moderne Halchter hat sich zu einem Wohnort für junge Familien entwickelt, die hier neben einer fußläufigen Nahversorgung auch eine Kindertagesstätte mit Krippe und Hort und eine einzügige Grundschule vorfinden. Trotzdem ist die Kernstadt Wolfenbüttel mit dem Bus, Fahrrad oder PKW in wenigen Minuten zu erreichen. Trotz dieser Nähe ist es bisher aber nicht zu einer nahtlosen Vereinigung von Ort und Stadt gekommen, wodurch der dörfliche Charakter im positven Sinne bewahrt werden konnte. Dieser zeigt sich z.B. bei verschiedenen Projekten, die in den vergangenen Jahren durch bürgerschaftliches Engagement umgesetzt werden konnten. Beispielhaft seien nur die Leuchtturmprojekte „Dorferneuerung – 1985“, „Umbau eines Saals zu einer Sporthalle für die Grundschule – 2004/05“, „Renovierung des Gemeinschaftshauses – 2010/11“,  „Bau von Deutschland erstem Mehrgenerationenplatz 2012“ und „Bau einer Natur-BMX-Bahn – 2013“ genannt. Für die Zukunft planen wir die Herstellung einer Okerquerung für Radfahrer und Wanderer, um so einen Anschluss an den Till-Eulenspiegel-Radweg herzustellen.

Neugierig geworden? Dann würden wir uns freuen, Sie als Besucher oder Neubürger in Halchter begrüßen zu dürfen!

Ihr

Klaus Stützer, Ortsbürgermeister